Tipps für Brautpaare - Teil 1: Wie finde ich den passenden Hochzeitsfotografen?

Das neue Jahr steht vor der Tür, und alle, die sich nächstes Jahr das JA-Wort geben, stecken sicher schon mitten in den Planungen.

In einer neuen kleinen Reihe möchte ich ein paar Tipps zusammenfassen, die euch vielleicht bei den Vorbereitungen Eures großen Tages unterstützen, und die ein oder andere Frage beantworten, die Euch auf der Seele liegen.

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Die Suche eines Hochzeitsfotografen für den Tag aller Tage scheint aufgrund der großen Auswahl recht schwer. Derweilen ist es doch ganz einfach - nehmt mich

 

Aber erstmal Spaß beiseite - es gibt so wahnsinnig viele Fotografen mit tollen Fotos - und das macht die Qual der Wahl nicht wirklich einfacher. Deshalb möchte ich euch ein paar kleine Denkanstöße zusammenfassen, die Euch helfen sollen, den richtigen Fotografen für Eure Hochzeit zu finden.


Wie wichtig sind die Fotos für Euch?

Jedes Paar setzt andere Prioritäten bei seiner Hochzeit. Bevor Ihr Euch nach einem Fotografen umschaut, solltet ihr Euch selbst ein paar Fragen stellen: Sind die Fotos für Euch überhaupt wichtig? Welche Rolle spielen Fotos als Teil der Erinnerung an ein Ereignis für Euch? Schaut ihr Euch gerne Fotos an um in Erinnerungen zu schwelgen oder holt Ihr sie nur notgedrungen mal aus dem Schieber wenn Ihr von der Familie dazu förmlich gedrängelt werdet?

Die ersten Fragen werden Euch schon eine grobe Richtung weisen - sind Fotos für Euch einfach mal total nebensächlich, dann lasst den Preis bei der Suche entscheiden - und fertig. Für mich selbst wäre das undenkbar gewesen, zu unserer Hochzeit standen die Hochzeitsfotos auf der Prioritätenliste ganz oben. Denn - um es mal ganz Salopp zu sagen - nach der Feier bleibt nicht die Hochzeitstorte oder das teure Buffet für die Ewigkeit, sondern der Partner, die Eheringe - und die Fotos... da kann man so herrlich in Erinnerungen schwelgen an den schönen Tag - seufz ... (oh ich schweife ab)

 

Wünscht Ihr Euch einzigartige und tolle Bilder, eine Reportage von eurem großen Tag die Euch beim Anschauen immer wieder in dieses unvergessliche Gefühl, welches man am Hochzeitstag hat, zurückversetzt? Möchtet Ihr eine bleibende  Erinnerung an den schönsten Tag im Leben? Dann lest weiter.

 

Damit müsst Ihr rechnen

Bitte seid Euch darüber im klaren, dass eine Hochzeitsreportage nicht ganz billig ist. Im demnächst erscheinenden Teil 2 meiner Tipps für Brautpaare könnt Ihr Euch grob orientieren, dass die Preisgestaltung eines Fotografen nicht mal eben "frei Nase" erfolgt, sondern bei einem 15-Stunden Tag oder mehr eben einfach anders ist als bei 1 Stunde Portraits nach dem Standesamt - und dass wesentlich mehr dazu gehört als das Fotografieren. Der Fotograf hat unheimlich viel Arbeit und das kostet nun einmal auch entsprechend. Dafür bekommt das Brautpaar aber auch einzigartige, kunstvolle und individuelle Bilder.

 

Die Suche beginnt

Heutzutage natürlich am besten im Internet - wo sonst findet man so viele Informationen in so kurzer Zeit? Gute Fotografen haben eine aussagekräftige Homepage und zeigen dort ihre Werke. Stöbert mal ein bißchen, was Euch gefällt, was Eurem Geschmack entspricht.

Der Blog eines Fotografen ist meist die eine gute Anlaufstelle um aktuelle Bilder zu sehen, denn da gibt es immer wieder frische Bilder, die Euch von seiner Arbeit überzeugen können. Da könnt Ihr sicher sein, dass die Fotos auch wirklich aus dem echten Leben von echten Kunden stammen, und nicht von einem Workshop oder einem Fotoshooting mit bezahlten Models.

 

Ebenfalls kann man bei der Suche eines Fotografen mal im Freundes- und Familienkreis fragen - vielleicht hat der ein oder andere eine Empfehlung, Oder Ihr wart schon mal auf einer Hochzeit eingeladen wo Ihr selbst Zeuge der Arbeit des Fotografen werden konntet.

 

Habt Ihr jemanden ins Auge gefasst, dann guckt Euch die Bilder genau an - können sie Euch ein Gefühl vermitteln? Wecken die Bilder Emotionen in Euch? Gefällt Euch der Stil des Fotografen?  Dann wäre es an der Zeit, den Fotografen zu kontaktieren. Lasst Euch da auch nicht abschrecken wenn der Fotograf nicht aus Eurer Stadt kommt. Die Anfahrtskosten sind meist gar nicht so hoch wie man denkt, und fragen kostet erst einmal grundsätzlich nichts.  

 

Die Chemie muss stimmen

Ein guter Fotograf bietet Kennenlern-Termine und/oder Probeshootings an. Er fragt Euch nach eigenen Ideen, nach dem was Euch wichtig ist - denn die Bilder sind schließlich für EUCH und nicht für die Werbeanzeige des Fotografen. Ihr solltet ein gutes Gefühl haben wenn Ihr mit dem ausgewählten Fotografen kommuniziert. Seid ihr Euch nicht sympathisch, sieht man das mit Sicherheit später auf den Fotos. Bedenkt außerdem, dass der Fotograf einen der wichtigsten Tage Eures Lebens mit Euch verbringt, und zwar von früh bis spät, und dabei immer sehr nah bei Euch ist - dann sollte es schon jemand sein, dessen Gegenwart man als angenehm empfindet.

 

Preis/Leistung - oder Quantität ist nicht immer auch Qualität

Natürlich solltet Ihr auch genau unter die Lupe nehmen, was Ihr für Euer Geld bekommt. Ein guter Hochzeitsfotograf nennt euch alle enstehenden Kosten vorher, und fasst alles in einem schriftlichen ausführlichen Angebot zusammen. Also kein supergünstiger Grundpreis und dann für jedes Foto horrende Extra-Kosten. Fragt das ggf genau nach, wenn das Angebot schwammig oder undurchsichtig ist.

Auch Fotografen, die damit werben, Euch 2000 Fotos von Eurer Hochzeit zu schießen, solltet Ihr kritisch betrachten. Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber ich bearbeitet jedes einzelne Bild individuell, damit jedes für sich ein kleines Kunstwerk wird. Und zur Arbeit eines Fotografen gehört das Aussortieren einfach dazu, damit der Kunde wirklich nur die tollsten Bilder bekommt - also lieber 200 richtig gute Fotos als 2000 mal Mittelmaß. Hier ist weniger oftmals mehr.

 

Übrigens:

Die Suche nach eurem Hochzeitsfotografen solltet Ihr schnellstmöglich beginnen - am besten sobald der Hochzeitstermin feststeht. Denn viele gute Fotografen sind an den Wochenenden in den beliebten Hochzeitsmonaten sehr schnell ausgebucht, oder fotografieren - wie ich - nur eine begrenzte Anzahl Hochzeiten im Jahr, um den Spaß an der Freude nie zu verlieren.

 

Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Anregungen mitgeben. Ich wünsche euch bei Euren Hochzeitsvorbereitungen viel Spaß - genießt die Planung Eures Traumtages in vollen Zügen!

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Mia (Montag, 02 Dezember 2013 19:57)

    Echt super Tipps vielen Dank für die Arbeit die du dir gemacht hast. Das stimmt schon so eine Reportage über den ganzen Tag ist schon was tolles, wir heiraten 2015 und ich wünsche mir auch eine Ganztagsbegleitung mein Traumjleid kostet weit über 1000 Euro ein bisschen verrückt dafür dass man es nur 1 Tag an hat aber dann werde ich ganz sicher nicht an den Fotos sparen!