Tipps für Brautpaare Teil 3a - Anregungen für die perfekten Hochzeitsfotos (Fortsetzung)

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Hochzeit auf Schloss Eckberg Dresden

Hier geht es nun weiter mit den Tipps für die perfekten Hochzeitsfotos. Hier könnt ihr noch mal Teil 3 lesen.

Wenn Ihr Euch für die Kosten eines Hochzeitsfotografen interessiert, dann schaut doch mal hier vorbei.

 

Ein paar Tipps für bessere Fotos während der Trauung


Ringtausch und Kuss:

Sollte das Fotografieren, insbesondere in der Kirche, nur aus dem Publikum heraus erlaubt sein, dann dreht Euch während des Ringtausches zueinander, damit der Fotograf auch Eure Gesichter mit auf die Bilder bekommt.


Ein- und Auszug:

Zieht der Pfarrer vor Euch in die Kirche ein, kann es sein, dass er Euch auf vielen Bildern verdeckt. In diesem Fall solltet Ihr ihm ein paar Meter Vorsprung lassen, sodass eine Lücke entsteht, die freie Sicht auf Euch für die Fotos bietet. Dies gilt natürlich auch für den Auszug.


Andere Fotografen:

Falls Ihr einen professionellen Fotografen engagiert, solltet Ihr Eure Gäste bitten, während der Zeremonie nicht zu fotografieren. Zum einen könnte die dadurch entstehende Unruhe Euch stören, zum anderen passiert es oft, dass die fotografierenden oder filmenden Gäste mit auf den Bildern landen – erfahrungsgemäß trägt das nicht zur Harmonie des Hintergrundes bei.


Euch im Brautwagen fotografieren:

Zu jeder Trauung bzw. zu jedem Brautpaar passt ein anderes Auto. Tolle Bilder können sowohl in einem modernen Jeep, als auch in einer Pferdekutsche oder in einem Oldtimer-Cabrio entstehen. Bedenkt, dass die Route, die Ihr nehmt, zu Eurem Fortbewegungsmittel passen sollte. Mit dem Oldtimer seid Ihr langsamer als mit einem Sportwagen und mit einer Pferdekutsche passt Ihr besser zu einer idyllischen Baumallee als auf eine mehrspurige Hauptstraße. Wenn Ihr im Cabrio unterwegs seid und während der Fahrt zum Schutz vor Wind und Wetter das Verdeck geschlossen haltet, öffnet es zumindest bei Erreichen und Verlassen der Trau- oder Partylocation. So kann Euer Fotograf leichter ein paar Bilder schießen. Auch bei getönten Scheiben solltet Ihr ihm helfen, „freie Sicht“ auf Euch zu bekommen, indem Ihr sie runterkurbelt.


Den Brautstrauß werfen:

Fragt Euren Fotografen, von wo aus er die Bilder beim Brautstraußwerfen machen möchte. Es ist natürlich besonders schön, wenn auf den Bildern die Braut zusammen mit den „potentiellen Fängerinnen“ zu sehen ist. Dies ist aber nur aus bestimmten Blickwinkeln möglich und bedarf ggf. etwas Platz. Schaut auch, dass Ihr ausreichend Platz über Euch habt, damit der Strauß nicht unter der Decke landet. Dies lässt sich natürlich am einfachsten draußen realisieren, wobei man dann aber den Wind nicht außer Acht lassen darf. Besonders schön werden die Bilder, wenn auch noch ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Überlegt Euch daher, ob Ihr Euren Strauß, oder einen kleineren Wurfstrauß, nicht bereits im Laufe des Nachmittags z.B. beim Sektempfang „loswerden“ wollt. Gebt Euren Originalstrauß aber auf keinen Fall vor Euren Portraitbildern ab. ;

Den richtigen Zeitpunkt fürs Portraitshooting finden


Portraitbilder sind ein Gemeinschaftswerk

Ob ein Bild gelingt, hängt nicht nur vom Fotografen, sondern auch von Euch ab. Wichtig ist auch hierbei, dass Ihr entspannt an die Sache herangeht. Deshalb solltet Ihr genügend Zeit für die Paarbilder reservieren. Je mehr Zeit Ihr einplant umso mehr Zeit habt Ihr, um Euch zu entspannen, umso kreativer kann Euer Fotograf arbeiten und umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Euer Traumbild während des Portraitshootings entsteht. Erfahrungsgemäß verschiebt sich der Zeitplan einer Hochzeit schon mal schnell, weil Programmpunkte länger dauern als erwartet oder völlig unerwartete Dinge dazwischen kommen – z.B. von Freunden vorbereitete Geschenkaktionen. So hat man häufig für die Portraitshootings nicht so viel Zeit wie ursprünglich eingeplant.


Falls Ihr die Möglichkeit habt, legt das Shooting nicht in die Mittagszeit: Eine hochstehende Sonne ist für Fotos nicht ideal – und im Sommer kann es mittags auch schon mal sehr heiß werden.


Shooting vor der Trauung

Falls Ihr Euch vor der Trauung nicht sehen „dürft“, ist dies keine Option für Euch. Aber ein Portraitshooting vor der Trauung hat auch seine Vorteile: Make-Up und Frisur sind noch top, Ihr könnt Euch jede Menge Zeit lassen, da Eure Gäste nicht auf Euch warten und der Moment, in dem Ihr Euch zum ersten mal seht, kann sehr viel intimer sein als inmitten der Kirche oder dem Standesamt. Dem Fotografen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, sehr emotionale ungestellte Bilder einzufangen.


Shooting nach der Trauung – die klassische Option

Falls Ihr Euch dafür entscheidet, überlegt, ob Ihr Eure Gäste in der Zeit, in der Ihr weg seid, beschäftigen könnt: z.B. mit einem Sektempfang oder einer leckeren Hochzeitstorte. Falls alle Gäste vor Ort im Hotel untergebracht sind, könnt Ihr auch eine ungewöhnliche Variante wählen und sie bitten, abends in einem anderen Outfit zu erscheinen. Ein Vorteil des Shootings nach der Trauung ist, dass Ihr mit Kleid und Anzug etwas lockerer umgehen könnt, weil Euer „großer Auftritt“ schon hinter Euch liegt. Wenn dann der Saum ein wenig schmutzig wird, macht es sicherlich nicht mehr ganz so viel. Generell gilt: Sagt Eurem Fotografen, wenn Ihr irgendetwas nicht machen möchtet, was er vorschlägt, weil Ihr Euch z.B. Sorgen macht, dass Eure Kleider dabei dreckig werden.


After Wedding-Shooting

Solltet Ihr Euch für ein After Wedding-Shooting entscheiden, reicht am Hochzeitstag ein kurzes Portraitshooting. Der Rest findet dann in aller Ruhe an einem anderen Tag statt. Ihr solltet aber nicht ganz auf ein Shooting am Hochzeitstag verzichten, da dieser Moment doch noch immer ein anderer ist als beim After Wedding-Shooting. Eure Fotowünsche umsetzen Wenn Ihr bestimmte Fotowünsche habt, dann sprecht im Vorfeld mit Eurem Fotografen darüber; er bemüht sich sicherlich gern sie umzusetzen. Allerdings ist nicht alles überall möglich. Ob eine Idee realisiert werden kann, ist von Licht, Kleid und Kulisse abhängig. In einem Kleid mit großem Reifrock kann das Sitzen schon mal schwierig werden und eine enge Kuschelpose ist vielleicht auch nicht drin. Immer gut auf Bildern macht sich ein langer Schleier, der sich kreativ mit in die Posen einbauen lässt.



Eure Fotowünsche an Beispielbildern deutlich machen

Damit sich Euer Fotograf ein noch genaueres Bild von Euren Wünschen und Vorstellungen machen kann, zeigt Ihm ruhig ein paar Fotos von anderen Hochzeiten, die Euch sehr gefallen, und sprecht mit ihm darüber, was Euch an den Bilder besonders gefällt.


Das perfekte Make-Up

Einen Visagisten zu engagieren, kann gut angelegtes Geld sein. Ein professionelles Make-Up sieht nicht nur super aus, sondern hält oft bis spät in die Nacht. Dennoch kann es notwendig sein, vorm Portraitshooting nochmal kurz nachzupudern etc. Praktisch sind z.B. ein transparentes Puder (das nicht tönt, sondern nur mattiert) Für Fotos darf das Make-Up auch gern ein bisschen kräftiger sein – aber am wichtigsten ist natürlich, dass es zu Euch passt und dass Ihr Euch damit wohl fühlt. Bedenkt auch, dass der Hochzeitstag nicht der richtige Zeitpunkt für Experimente ist. Ihr solltet Frisur und Make-Up daher im Vorfeld mal ausprobiert haben.



Alle Gäste auf ein Foto bringen

Nicht jedem Paar ist ein Gruppenbild von allen Gästen wichtig. Insbesondere bei einer großen Gesellschaft sind die einzelnen Personen ohnehin nicht gut erkennbar. Viele beschränken sich auf Bilder in kleinen Gruppen mit den engsten Freunden und Verwandten – das spart Zeit und nicht überall gibt es einen geeigneten Ort für ein großes Gruppenbild. Falls Ihr alle Leute auf ein Foto bekommen möchtet, überlegt Euch am besten vorher, wo ein passender Ort dafür wäre. Nützlich sind z.B. ein Hang, eine Treppe oder ein Balkon, so dass der Fotograf die Aufnahme von oben machen kann. Bedenkt auch, dass es eine Weile dauern kann, bis Ihr alle Gäste für das Bild zusammengetrommelt habt.


Gruppenbilder aufpeppen

Gruppenbilder dürfen auch mal locker und dynamisch sein. Möchtet Ihr außergewöhnliche Gruppenbilder dann sprecht im Vorfeld mit dem Fotografen aber insbesondere auch mit den Gruppenmitgliedern darüber. Es ist wichtig, dass jeder in der Gruppe Eure Ideen kennt und unterstützt. Wenn der Fotograf während des Shootings erst noch intensive Überzeugungsarbeit leisten muss, kostet das viel Zeit und führt ggf. nicht zu dem Erfolg, den Ihr Euch wünscht. Bedenkt auch, dass man mit der Gruppe der besten fünf Freundinnen natürlich sehr viel ausgelassener Bilder kreieren kann als z.B. mit den Großeltern. Eine weitere Idee, um Gruppenbilder aufzupeppen: Requisiten in die Fotos mit einbringen, z.B. große Ballons, asiatische Papierschirme, eine knallrote Couch oder irgendetwas anderes, was zu Eurem Stil und Hochzeitsdesign passt. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!



Euren Fotografen über Eure Pläne informieren

Informiert Euren Fotografen darüber, für wann welche Programmpunkte geplant sind. Ihr könnt ihm ein paar Tage vor der Hochzeit einen Ablaufplan schicken, telefonieren, etc. Welche Variante ihr auch immer wählt, es ist wichtig, dass er Eure aktuellen Pläne kennt, um entsprechend vorbereitet zu sein. Sehr hilfreich ist es auch, wenn Ihr Euren Fotografen am Hochzeitstag kurz vorwarnt, wenn z.B. das Brautstraußwerfen oder der erste Tanz losgehen, so dass er keinen wichtigen Programmpunkt verpasst.


Fotografen sind auch nur Menschen

Falls ihr eine komplette Reportage gebucht habt, denkt daran, dass es auch für Euren Fotografen ein langer Tag ist und er sich deshalb sicherlich über einen Platz auf der Party freut, wo er zwischendurch mal Pause machen und etwas essen und trinken kann.


Wie lang Eure Reportage sein sollte

Eine Hochzeitsreportage kann den Tag vom Getting Ready bis zur Party festhalten. Ab Mitternacht passiert in der Regel aber nicht viel Neues und Euer Fotograf hat bis dahin sicherlich alle wichtigen Momente eingefangen. Für den Rest der Nacht gilt: Schnappschüsse machen, trinken, tanzen und einfach ausgelassen feiern.

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