Tipps für Brautpaare - Teil 3: Anregungen für die perfekten Hochzeitsfotos

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Bei der Hochzeitsplanung gibt so viel zu bedenken – das trifft auch auf die Hochzeitsfotos zu. Um Euch dabei ein bisschen zu unterstützen, habe ich hier mal ein paar Ideen und Ratschläge zusammengestellt.Schaut mal rein, vielleicht ist ja der ein oder andere Hinweis auch für Eure Hochzeit hilfreich.

Entspannt sein

Genießt den Tag und habt Spaß an Eurer Hochzeit, das ist das Allerwichtigste, das Ihr zu gelungenen Hochzeitsbildern beitragen könnt. Drei Dinge können Euch helfen, besonders entspannt an den Tag heranzugehen.

 

1 - Planung: Je mehr Ihr vorausplant, umso weniger Stress werdet Ihr am Tag Eurer Hochzeit haben. Achtet insbesondere darauf, dass Euer Zeitplan realistisch ist. Hochsteckfrisur plus Make-Up können auch mal mehr als 2 Stunden in Anspruch nehmen und die Gratulation nach der Kirche ist selten kürzer als 30 Minuten. Sobald Euer Zeitplan steht, solltet Ihr ihn an alle wichtigen Personen wie z.B. die Trauzeugen, Friseure, Fotografen, den DJ, Catering, etc. verteilen und lasst Euch ein Feedback geben, ob von irgendeiner Seite aus Bedenken bestehen.

 

2 - Verantwortung abgeben: Habt Ihr unter Euren Freunden oder Verwandten jemanden, an den oder an die Ihr bedenkenlos einen Großteil Eurer Verantwortung für den Hochzeitstag abgeben könnt, dann tut das. Bindet diese Person möglichst früh in Eure Planung mit ein und vertraut Ihr am Tag Eurer Hochzeit!

 

3 - Seid auf kleine Pannen vorbereitet: Selbst bei der besten Planung können Kleinigkeiten schief gehen. Seid mental darauf vorbereitet und wenn etwas nicht ganz so läuft, wie Ihr es Euch vorgestellt habt, dann ignoriert es. Keiner Eurer Gäste wird merken, wenn der Fondant auf Eurer Hochzeitstorte nicht perlweiß sondern elfenbein gefärbt ist oder im Brautstrauß drei Wicken fehlen – aber wenn Ihr Euch darüber ärgert, wird es jeder sehen. Denkt immer daran, Hochzeiten, bei denen alles 100% nach Plan verläuft, sind sehr außergewöhnlich. Aber noch seltener sind Hochzeiten, bei denen alles schief geht.

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Was Ihr bei der Wahl der Locations im Hinterkopf behalten solltet

Generell gilt: Bedenkt bei der Auswahl der Locations immer auch den fotografischen Aspekt und achtet auf die Lichtsituation, ausreichend Platz und geeignete Fotokulissen

 

Getting Ready

Bei den Vorbereitungen entstehen immer tolle Bilder, da Anspannung und Vorfeude eine ganz besondere Atmosphäre erzeugen. Daher ist das Getting Ready ein wichtiger Teil der Reportage. Oft ist die Atmosphäre besonders schön, wenn Ihr diesen Moment mit Euren Lieben teilt.  Perfekt ist es, wenn auch noch das Ambiente passt. Einige Paare gönnen sich z.B. ein Hotelzimmer oder nehmen geeignete Räume bei Freunden oder Verwandten in Beschlag. Falls Ihr die Möglichkeit habt, wählt einen großen, lichtdurchfluteten Raum aus – denn natürliches Licht ist für Fotos besonders schön und hilft auch dem Visagisten bei der Arbeit. Bedenkt auch, dass es beim Getting Ready schnell voll werden kann, wenn sich zusätzlich zu Euch und Euren Freunden und Verwandten Friseur, Visagist und Fotograf in einem Zimmer tummeln.

 

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Trauung

Erkundigt Euch rechtzeitig, ob und unter welchen Bedingungen während der Zeremonie fotografiert werden darf und sucht Euch nach Möglichkeit einen hellen Raum aus. Oft ist das Fotografieren uneingeschränkt möglich. In einigen Kirchen darf jedoch nur ohne Blitz, nur von bestimmten Orten aus oder auch mal gar nicht fotografiert werden. Wenn z.B. in einer sehr dunklen Kirche kein Blitz eingesetzt werden darf, muss Euer Fotograf mit längeren Belichtungszeiten und höheren ISO-Werten arbeiten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Bilder unscharf oder rauschig werden. Ist Blitzen erlaubt, geht der Fotograf damit in der Regel trotzdem sparsam um, um die Zeremonie möglichst wenig zu stören. In einem dunklen Raum entstehen daher unter Umständen weniger Bilder als in einem hellen Raum, in dem ohne Blitz fotografiert werden kann. Heiratet Ihr kirchlich, fragt vorher nach, ob die Orgelbühne/Empore zugänglich ist und ob von dort aus fotografieren werden darf. Euer Fotograf wird sicherlich im Vorfeld oder am Tag der Hochzeit noch ein kurzes Gespräch mit dem Pfarrer suchen, um etwaige Details oder offene Fragen zu klären. Aber Ihr erleichtert ihm die Arbeit

sehr und beugt Missverständnissen vor, wenn Ihr dieses Thema z.B. im Rahmen eines Traugesprächs erörtert.

Feier

Am wichtigsten ist es natürlich, dass Euch die Location gefällt, sie zum Stil Eurer Hochzeit passt und ihr darin eine gemütlich-festliche Stimmung schaffen könnt. Dazu gehört, dass der Raum nicht zu groß ist, so dass man sich als Gast verloren fühlt und die Bilder „menschenleer“ wirken. Zu klein sollte er aber auch nicht sein, damit der Fotograf genug Platz hat, um sich frei durch den Raum bewegen zu können. Für bestimmte Motive ist es außerdem von Vorteil, einen gewissen Abstand gewinnen zu können. Natürlich ist es besonders gemütlich, bei wenig Licht zu feiern. Falls es sehr dunkel ist, kann es aber vorteilhaft sein, in gewissen Situationen für zusätzliches Licht zu sorgen – z.B. wenn die Gäste einer Rede lauschen und den Sprecher sehen sollen oder wenn der Fotograf das Brautstraußwerfen einfangen soll. Manche Locations bieten tolle Ecken für Fotos, z.B. eine Galerie, die es erlaubt, auch mal aus der Vogelperspektive zu fotografieren. Erkundigt Euch am besten im Vorfeld, ob solche Orte für Euren Fotografen zugänglich sein werden. Bei einigen Locations ist es auch üblich oder möglich, dass Getränkeflaschen auf die Tische gestellt werden, so dass sich jeder Gast nach Lust und Laune bedienen kann. Die bunten Flaschenlabels passen dann aber oftmals so ganz und gar nicht zur liebevoll gestalteten Tischdeko und lasse die Tische schnell unordentlich und überfüllt erscheinen. Dies wird oft erst auf den Fotos als störend empfunden. Und noch etwas Abseits vom Thema Fotografie: Fragt nach, ob Ihr schon am Tag vor der Feier in den Raum könnt, um Euch ggf. um die Deko zu kümmern. Das sorgt für mehr Entspannung am Hochzeitstag.

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Portraitshooting

Für tolle Bilder braucht es oft nicht viel, aber Ihr solltet Euch im Vorfeld überlegen, wo Eure Portraitbilder entstehen sollen. Gibt es eine geeignete Kulisse an der Kirche oder am Standesamt? Bietet sich die Umgebung Eurer Partylocation für die Bilder an? Oder liegt vielleicht etwas Interessantes auf dem Weg von der Trau- zur Partylocation? Mit der Wahl des Hintergrundes könnt Ihr die Bilder entscheidend beeinflussen und Abwechslung und Einzigartigkeit in Eure Hochzeitsfotos bringen. Euer Fotograf berät Euch sicherlich gern bei der Auswahl einer geeigneten Kulisse. Da sich gutes Wetter leider nicht buchen lässt, empfiehlt es sich immer, eine überdachte Fotolocation in der Hinterhand zu haben. Bedenkt dabei, dass man auf manchen Geländen und insbesondere innerhalb von Gebäuden manchmal eine Fotogenehmigung braucht.

Welche Bilder müsst Ihr planen

Überlegt Euch vorher, welche Bilder Euch wichtig sind und plant diese entsprechend ein. Selbstverständlich wird der Fotograf während der Reportage nicht nur Euch, sondern auch Eure Gäste fotografieren. Habt ihr aber eine große Gesellschaft, so kann er kaum garantieren, dass während der Reportage von jedem Eurer Gäste ein gelungenes Bild entsteht. Denn wenn er eine umfangreiche Gästeliste abarbeiten muss, kann er sich nicht mehr ausreichend auf das wesentliche Geschehen konzentrieren. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, ein Portaitshooting mit Euren engsten Freunden und Verwandten einzuplanen. Die Zeit, die man für solch ein Shooting von Kleingruppen benötigt, kann sich teilweise sehr stark reduzieren, wenn Ihr Euch im Vorfeld konkrete Gedanken macht, wer in welcher Gruppe wann und wo fotografiert werden soll. Die Aufteilung der Gruppen könnt Ihr dann ein paar Tage vor der Hochzeit Euren Gästen mitteilen, so sind sie entsprechend vorgewarnt und können sich zur richtigen Zeit am genannten Ort einfinden.

Eine Ansprechperson benennen

Für den Fotografen kann es sehr hilfreich sein, neben Euch mindestens noch einen weiteren Ansprechpartner zu haben, der die Gäste gut kennt. Solch eine Person kann z.B. helfen, wenn es darum geht, die Hochzeitsgäste für Gruppenbilder zusammenzutrommeln.

 

Worauf die Braut beim Ankleiden achten sollte

Trage als Braut während des Getting Ready ein bequemes Oberteil, das Du leicht ausziehen kannst, ohne die frisch gestylte Frisur oder das Make-Up zu ruinieren. Eine Bluse mit Knöpfen, oder ein Jäckchen mit Reißverschluss sind da ideal. Achte auch, dass Du keinen BH trägst, der Druckstellen hinterlässt, die sichtbar werden könnten, sobald Du dein Kleid angezogen hast. Falls du ein kurzes Kleid hast, gibt dies natürlich auch für Söckchen o.ä. In der Regel wird der Fotograf das Zimmer verlassen, sobald Du Dich umziehen möchtest, falls Du nicht etwas anderes mit ihm vereinbart hast. Vergiss aber nicht, ihn rechtzeitig wieder hereinzubitten. Unmittelbar, nachdem Du im Kleid steckst, kann er all die kleinen Details und Momente, die nun folgen, einfangen, z.B. das Schließen des Reißverschlusses an Deinem Kleid, das Zerren und Zupfen der Brautmutter an der Korsage, das Hineinschlüpfen in die Schuhe etc.

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Weiter gehts demnächst mit Teil 4

 

Und wenn ihr Teil 1 und 2 noch mal lesen wollt:

 

Teil 1 - wie finde ich den passenden Hochzeitsfotografen

 

Teil 2 - was kostet ein Hochzeitsfotograf

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Kommentare: 1
  • #1

    Anja (Samstag, 04 Februar 2017 19:55)

    Sehr gute Tipps, DAnke Dir für diese schöne Zusammenfassung.